Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Forschungsprojekt Virtus gefördert. Virtus erforscht, wie XR-Technologien die Bürgerbeteiligungen in der Stadtplanung verbessern können. Ziel ist es, eine interaktive 3D-Plattform zu entwickeln, wo die Bürger immersiv und interaktiv partizipieren können. Beispielsweise können Bürger Stadtentwicklungspläne visualisieren und an Planungsentscheidungen mitwirken. Das Forschungszentrum Informatik (FZI) sowie die Partizipations-Agentur Zebralog sind die beiden beteiligten Entwicklungspartner. Sie setzen auf innovative Methoden für eine effizientere und inklusivere Stadtplanung.

UNSERE ZIELSETZUNG
- Plattformentwicklung: Wir haben eine technische Plattform entwickelt, auf der 3D-Stadtmodelle hochgeladen und für die interaktiven Bürgerbeteiligungen genutzt werden. Die Plattform funktioniert sowohl am PC als auch mit VR-Brillen.
- Verbesserte Bürgerbeteiligung: Realistische Visualisierungen binden die Bürger intensiver ein. Dadurch können die Bürger qualitativ besseres Feedback geben, sodass die Entscheidungen in der Stadtplanung fundierter werden.
- Kostenersparnis: Fehlentwicklungen in der Stadtplanung nehmen stark ab. Dadurch sinken die Kosten langfristig und der Planungsprozess wird optimiert.

Die Besonderheiten
- Daten-Synchronisation: Die Plattform synchronisiert 3D-Modelldaten in Echtzeit zwischen Webbrowsern und VR-Brillen, um eine nahtlose Beteiligung zu ermöglichen.
- Immersives Stadtbild: Der Aufnahmeprozess für realistische 3D-Texturen erfordert zwar viel Aufwand, liefert jedoch beeindruckend immersive Stadtmodelle.
- Zwei Beteiligungsveranstaltungen zum Innenstadtkonzept München 2040: Anwohnende testeten Virtus. Ziel war es, konkrete Maßnahmenvorschläge von den Bürgern zu sammeln – über 2D-/3D-Karten auf dieser Seite oder per VR-Brille im virtuellen Modell. Die Bürger fanden nach kurzer Eingewöhnung großen Gefallen an der VR-gestützten Bürgerbeteiligung.
- RoundTable im FZI: Abschließend präsentierten wir Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Projektergebnisse. Eine Podiumsdiskussion thematisierte Chancen und Risiken von VR in der partizipativen Stadtplanung und trug effektiv zur Forschung bei.
FAZIT
Das Virtus-Projekt zeigt, dass innovative Technologien wie Virtual Reality die Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung verbessern und modernisieren können. Die interaktiven und immersiven Formate führen zu einer höheren Beteiligung und einem besseren Verständnis der geplanten Entwicklungen, insbesondere auch bei älteren Menschen. Virtus setzt damit neue Maßstäbe für den Einsatz moderner Technologien in einer effizienten, inklusiven und zukunftsorientierten Stadtplanung. Dieses Potenzial macht das Projekt gleichermaßen interessant für Unternehmen wie für öffentliche Institutionen.
Forschungsprojekt VIRTUS - die Forschungspartner
Entwicklungspartner Zebralog: Zebralog mit Sitz in Bonn ist seit 2003 auf Bürgerbeteiligung spezialisiert und entwickelt verschiedene partizipative Dialogformate. Die Formate sind sowohl online, vor Ort als auch hybrid. Das Team vereint Fachwissen aus Bereichen wie Stadtentwicklung, IT, Sozialwissenschaften, Design und Kommunikation. Die Expertise aus den verschiedenen Feldern brachte Zebralog in die Konzeption und Entwicklung von VIRTUS ein.
Entwicklungspartner FZI Forschungszentrum Informatik: Das FZI mit SItz in Karlsruhe ist eine unabhängige Forschungseinrichtung, die Innovation und Wissenstransfer fördert. Mit dem „House of Participation“ betreibt das FZI ein Zentrum für digitale Beteiligung, das sich intensiv mit Formen der Online-Teilhabe und demokratischer Gestaltung befasst. Im Projekt VIRTUS übernimmt das FZI zentrale Aufgaben wie Anforderungsanalysen und Evaluationen.
Das BMBF förderte das Projekt im Rahmen der Förderrichtlinie KMU Innovativ von 08/2021 – 01/2025 (https://www.interaktive-technologien.de/foerderung/bekanntmachungen/kmu-innovativ).
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt VIRTUS erhältst du auf der Website von VIRTUS:



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