Git ist das bisher weitverbreitete moderne Versionskontrollsystem weltweit. Es ist ein ausgearbeitetes, aktiv gepflegtes Open-Source-Projekt, das Linus Torvalds, der Entwickler des Linux Betriebssystem Kernel, 2005 entwickelte. Das System bietet mitunter die Möglichkeit, ein Projekt in unterschiedliche Stränge oder Branches, oder auch Forks genannt, aufzuteilen. Eine sehr hohe Anzahl an Projekten und Softwares beinhaltet Git als Versionskontrolle, darunter kostenpflichtige, sowie kostenfreie Projekte in gleichem Maße.

Die aktuelle Version wird effektiv für die Entwicklung zahlreicher Projekte oft auf Plattformen wie GitHub, GitLab oder BitBucket verwendet.

Die Entstehung von Git

Durch eine Lizenzänderung des bis dahin genutztes, herstellergebundenen BitKeeper-System konnten die Linux-Kernel-Entwickler dieses nicht mehr kostenlos verwenden. Somit blieb vielen Entwicklern der Zugang dadurch verwehrt. Daher entschied sich Linus Torvalds im April 2005 eine neue Quellcode-Management-Software zu entwickeln. Nur ein paar Tage nach der Ankündigung stellte er seine erste Version des Git vor.

Ein schon vorhandenes Projekt namens Monotone entsprach nur zu einem Teil seiner Anforderungen. Das letzte Kriterium, eine hohe Effizienz, kann noch kein bestehendes System erfüllen. Gits Gestaltung verwendet teilweise Ideen aus Monotone sowie aus BitKeeper, aber keinen Quellcode daraus. Es soll betont ein für sich stehendes Versionsverwaltungssystem sein.

Die Funktionen von Git

Das Programm macht es möglich, dass mehrere Entwickler gleichzeitig an einem Projekt arbeiten können, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort und User Interface. Die Versionskontrolle vereinfacht es, eigenständige Änderungen vorzunehmen, und in das Projekt zu integrieren. Diese Änderungen können Entwickler leicht protokollieren und nachvollziehen sowie zu einem späteren Zeitpunkt auf ältere Backups des Projekts zuzugreifen. Es ist ist nicht abhängig von Plattform oder Betriebssystem. Von fast überall können Entwickler eine Schnittstelle herstellen.

Verwaltung mit Repositories

Mit seiner verteilten Architektur ist das System ein Beispiel für ein DVCS – Distributed Version Control System, also ein verteiltes Versionskontrollsystem.

Bei früheren Versionskontrollsystemen, wie CVS oder Subversion war es üblich, dass sich der volle Versionsverlauf der Software an einem einzigen Ort befindet. In Git jedoch ist jede Arbeitskopie, die Entwicklern erstellen, zeitgleich ein Repository. Es beinhaltet den vollständigen Verlauf aller Änderungen.

Trotzdem gibt es die Option, eine zentrale Anlaufstelle anzulegen, ein „Blessed Repository“, das autorisierte Teammitglieder pflegen. Die Webapplikation macht die Inhalte von Git-Repositories über einen Webbrowser online verfügbar und einsichtig.

Sicherheit des Programms

Die Zuverlässigkeit des verwalteten Quellcodes war bei der Konzipierung des Systems eine der obersten Prioritäten. Jedes Objekt im Git-Repository ist mit einem verschlüsselten sicheren Hashing-Algorithmus namens SHA1 abgesichert.

Damit sind Code und Entwicklungsprozess gegen versehentliche und gewollte Änderungen geschützt und die gesamtheitliche Verfolgbarkeit des Verlaufs ist damit sichergestellt. Somit gibt es keine ernsthaften Schwachstellen in der Informationssicherheit.

Git besitzt eine einzigartige Flexibilität

Mit eines der wichtigsten Gestaltungsziele von Git ist die Flexibilität. Es ist in mehrerer Hinsicht flexibel. Jeder Anwender besitzt eine örtliche Kopie des gesamten Repositories, inklusive der Versionsgeschichte. So können die meisten Änderungen vor Ort und ohne Internetzugriff ausgeführt werden. Das System unterscheidet nicht zwischen lokalen Entwicklungen und Entwicklungszweigen der Repositories anderer Entwickler.

Das System unterstützt bevorzugt Branching und Tagging bevorzugt. Die Betriebsabläufe, die sich auf Branches und Tags auswirken, sind ebenfalls als Teil des Änderungsverlaufs.

Git ist heute Standard

Nicht nur sind unzählige Entwickler sind bereits erfahren mit Git. Ein erheblicher Anteil der Studienabsolventen im Bereich der Softwareentwicklung haben auch – oder nur – Erfahrung mit Git.

Git bietet neben dem Vorteil des großen Talentpools auch weitere Vorzüge. Da es die vorherrschende Lösung für Versionskontrollen ist, sind viele Softwaretools und -services von Drittanbietern bereits eingebunden. Unter anderem zählen dazu IDEs, Software zur Vorgangs- und Projektverfolgung, Jira und auch der Code-Hostingservice Bitbucket. Laut Open Hub verwendeten im April 2019 rund 69 % aller dort registrierten Softwareprojekte Git. Damit ist es zur nächstplatzierten Subversion mit großem Abstand dominant, das 25 % im Ranking erreicht.

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Suhail Ahmad – Individual Solutions & Business Development