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In Bereichen wie dem E-Learning ist die Bereitstellung von Inhalten via Multi-User-Sessions überaus sinnvoll. Sie bieten den Vorteil, dass sich mehrere Anwender gleichzeitig in Virtual Reality Szenen einwählen können. Das steigert nicht nur die User Experience (UX), sondern ermöglicht es, Wissen gezielt zu vermitteln. Dabei profitieren User von der Multi-User VR Anwendung, die dank Gamification auf eine gänzlich neue Ausrichtung alter Inhalte ausgelegt ist. Damit Multi-User-Sessions praktikabel sind, sollten die wichtigsten Grundbausteine Beachtung finden: Performance, Darstellungs- und Verbindungsqualität sowie eine durchdachte Systemarchitektur.

Die Vorteile von Multi-User-Sessions in der VR

Während Multi-User VR Sitzungen verbinden sich die einzelnen Teilnehmer der Multi-User-Sessions über einen zentralen Server miteinander. Dieses Vorgehen ist notwendig, um eine Multi-User VR Anwendung zu ermöglichen und bietet gleichzeitig wichtige Vorzüge.

  1. Eine Multi-User VR Sitzung ermöglicht es mehreren Anwendern mit unterschiedlichen Geräten, miteinander zu kommunizieren. Aufgrund der vorhandenen Schnittstellen können die jeweiligen Endgeräte von diversen Herstellern stammen.
  2. Multi-User-Sessions erlauben es den Teilnehmern, direkt in die virtuelle Szene einzutauchen und dort mit anderen Anwendern zu kommunizieren.
  3. Hardware, beispielsweise Google Glass, ist für Multi-User-Sessions grundsätzlich nicht notwendig. Ist eine solche Ausstattung nicht vorhanden, können die Teilnehmer direkt über den PC-Bildschirm miteinander interagieren.
  4. Ein VR-Training kann zeitgleich für sämtliche User erfolgen, wodurch weniger Zeit für die Einarbeitung notwendig ist.
  5. Sämtliche Änderungen der einzelnen Anwendungsszenarien lassen sich auch bei einer Multi-User-Session direkt über eine entsprechende Web-Oberfläche steuern. Dadurch bleiben die Vorteile einer Single-User-Session hinsichtlich Konfiguration und Zugriffssteuerung erhalten.

Diese Endgeräte werden unterstützt

Die Grundlage für die Teilnahme an einer VR-Session ist ein leistungsstarker PC. In den meisten Fällen muss zudem ein Windows Betriebssystem vorliegen. Da zunächst eine Verbindung zu einem Server aufzubauen ist, ist eine stabile Internetverbindung ebenfalls notwendig. Sind diese Grundvoraussetzungen geschaffen, erlauben die folgenden Endgeräte die Teilnahme an einer VR Multi-User-Session.

  • Windows PC ohne Datenbrille
  • Windows PC mit VR Datenbrille

Zu den gängigen VR Datenbrillen, die für eine solche Session infrage kommen, gehören:

Beispiele & Anwendungsfälle

Die VR Multi-User-Session hat zahlreiche Einsatzbereiche, in denen sie sich profiliert. Dabei ist es nicht immer notwendig, in gänzlich fiktionale Welten wie im Gaming-Bereich einzutauchen. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Technologie, die den Alltag erleichtern kann.

Schulung und Weiterbildung

In einer virtuellen Umgebung zu lernen, gestaltet sich oftmals einfacher als in der realen Welt. Eine solche VR-Weiterbildung versetzt Teilnehmer, Trainer, Lehrer und Instruktoren an einen gemeinsamen Ort. Auf diese Weise ist es möglich, eine Produktionsanlage zu studieren oder technische Handgriffe zu erlernen. In der Regel handelt es sich dabei um einen geführten Modus, in dem sich die Teilnehmer frei bewegen und eigenständig lernen können. Dieses Vorgehen funktioniert natürlich ebenfalls im Rahmen von einem VR-Sicherheitstraining.

Rundgänge und Besichtigungen

Gemeinsame Begehungen und Besichtigungen sind mit VR deutlich einfacher. Im Usability Test zeigt sich immer wieder, dass es ausgesprochen einfach ist, diese Technologie zu nutzen. Dabei besuchen die Teilnehmer Museen oder andere interessante Orte und erhalten zudem Information in Echtzeit durch einen Reiseführer.

Kreativität und Kollaboration

Eine VR Multi-User-Session bietet einen Online-Projektraum, in dem alle Beteiligten kreativ werden können. Beispielsweise können die Teilnehmer zu gemeinsamen Themen brainstormen oder eine neue Kampagne für das VR-Marketing im Unternehmen aufsetzen.

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Suhail Ahmad – Individual Solutions & Business Development